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Kopfbedeckung - Der Brauch der alten Völker

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08.Oct.2011  |  Veröffentlicht von admin  |  unter Weißt du schon?

Die Burka

 

 

 

Die Burka gibt es in vielen Variationen, aber in ihrer konservativsten Form, bedeckt sie das Gesicht der Trägerin vollständig und lässt nur einem kleinen netzähnlichen Sehschlitz frei um hindurchzuschauen.  Diese Person trägt die konservative Burka, welche das Talibanregime in Afghanistan den Frauen vorschreibt, wenn sie hinausgehen. Es wird angenommen, dass die Burka ursprünglich von der arabischen Halbinsel kommt , wo sie auch heute noch gefunden werden kann. Sie sind aber nicht immer so konservativ, wie diese hier und sie lassen oftmals  Teile des Gesichts der Frau sichtbar.

Der Hijab

 

Das Wort Hijab bezieht sich auf die unterschiedlichen Stile, wie die muslimischen Frauen Schals und große Stücke Stoff benützen, um ihre Haare, den Hals und manchmal auch die Schultern zu bedecken. Wie bei dieser muslimischen Frau aus dem Seattle-Gebiet, lässt der Hijab oft das ganze Gesicht frei. In den Vereinigten Staaten ist der Hijab die gebräuchlichste Form der Kopfbedeckung bei muslimischen Frauen.

 

Tschader

Der Tschador ist ein Ganzkörperumhang, welchen die muslimischen Frauen im Iran tragen müssen, wenn sie draußen sind.  Abhängig von der  Ausführung und wie die Frau ihn hält, verdeckt der Chador das Gesicht oder auch nicht.  Unter der Regierung von  Mohammad Reza Shah, der mit Hilfe der USA an die Macht kam und von dem erwartet wurde das Land zu modernisieren,  war der Chador verboten. Nachdem der Schah während der Islamischen Revolution 1979 in das Exil ging, wurde der Chador die vorgeschriebene Kleidung für alle iranischen Frauen. Viele der heutigen Iranerinnen unterwandern diese Kleidervorschrift, indem sie westliche Kleidung unter dem Chador tragen.

Schleier der Hindu-Frauen

 

 

Auch Hindu-Frauen tragen einen Schleier, ein Brauch der zeigt, dass die Verschleierung nicht nur bei Muslimen vorkommt.  Traditionelle und orthodoxe Hindu-Frauen, so wie diese hier, bedecken ihren Kopf und verdecken zumindest teilweise ihre Gesichter bei Anwesenheit von nicht verwandten erwachsenen  Männern. Manchmal wird das Verschleiern mit einem freien Ende des Saris der Frau bewerkstelligt und manchmal mit einem schalähnlichen Stoff, bekannt als Dupatta.

Niqab aus Pakistanin

 

Viele pakistanische Muslime, so wie diese, tragen etwas in der Art eines Schleier. Diese Frau trägt den Niqab zusammen mit einem Bandana auf dem steht "Gott ist groß!"  Den Schleier gab es schon vor dem Islam, aber er wurde von den Religionen angenommen und verbreitet. Nicht alle muslimischen Frauen tragen einen Schleier, aber bei  jenen, welche einen tragen, variieren die unterschiedlichsten Stile, von einfachen Tüchern und kunstvollen Kopftüchern bis hin zur gänzlichen Gesichts- und Körperbedeckung.

Niqab aus Marrokko

 

 

Der Niqab ist die Form der mulismischen Kopfbedeckung, welche dem Englischen Wort "veil" am nächsten kommt. Englisch sprechende  Leute neigen dazu das Wort "veil" als einen Allgemeinbegriff zu benutzen, der alle  Arten der muslimischen Kopf- und Körperdeckungen beinhaltet. Der Niqab,  bei dieser Marokkanischen Frauen in schwarz, ist eine Schleier im wahrsten Sinne des Worte. Er bedeckt alles vom Nasenbein und den oberen Wangen und manchmal auch der Stirn

 

Turban der Sikh-Anhänger

Die Männer der Sikh tragen gewöhnlich einen spitzen Turban, welcher teilweise dazu dient,  ihre langen Haare zu verdecken, die niemals geschnitten werden aus Respekt vor Gottes Schöpfung. Strenggläubige Sikhs schneiden sich auch nicht die Bärte , deshalb kämmen sich viele Sikh- Männer die Gesichtshaare, dann drehen sie sie und stecken sie in ihre Turbane zusammen mit den Kopfhaaren. Der Sikhismus, entstand  im 15. Jahrhundert in Nordindien und Pakistan und eine der jüngsten monotheistischen Religionen. Es gibt schätzungsweise 18 Millionen Sikhs weltweit, davon etwa 2 Millionen vereilt auf Nordamerika; Westeuropa und den früheren Britischen Kolonien

Turban der Muslime

Die muslimische Religionsältesten, wie dieser Mann aus dem Jemen, tragen häufig einen Turban um eine Kappe gewickelt, in Arabien bekannt als Kalansuwa. Diese Kappen können Kugel-oder kegelförmig sein, bunt oder rein weiß, und ihre Ausführungen variieren weitgehend von Region zu Region. Ebenso variiert die Farbe des Turbans, der um die Kalanuswas gewickelt ist. Aufgrund einer Legende, dass der Prophet Mohammed einen weißen Turban trug, glauben einige Muslime, dass Weiß die heiligste Farbe für den Turban sei.  Ferner wird das Grün, das für die Farbe des Paradieses gehalten wird, von einigen favorisiert. Nicht alle Muslime tragen ein Turban. Tatsächlich tragen ihn nur wenige im Westen und in den großen Weltstädten in der muslimischen Welt sehen ihn manche als 'von gestern' an.

Afghanische Turban

Afghanische Männer tragen unterschiedliche Turbane und sogar innerhalb der Taliban, der streng islamischen Regierung, die einen großen Teil des Landes kontrolliert, gibt es Unterschiede auf welche Art und Weise die Männer ihre Köpfe bedecken. Zum Beispiel trägt dieses Talibanmitglied eine sehr langen Turban - vielleicht auch zwei, die zusammengedreht sind - bei dem ein Ende locker über die Schulter hängt. Der talibanische Botschafter in Afghanistan wiederum favorisiert einen rein schwarzen Turban, der um die Stirn gewickelt ist. Und einige Männer in Afghanistan tragen überhaupt keinen Turban sondern bevorzugen einen charakteristischen afghanischen Hut.

Turban der Mullas in Iran

Iranische Führunsgpersonen tragen schwarze Turbane auf flache ringförmige Art gewickelt, so wie hier auf dem Bild von Ayatollah Ali Khamenei, des obersten Führers des Iran. Es wird angenommen, dass das Wort "Turban" seinen Ursprung bei den Persern hat, die in einer Gegend lebten, die als das heutige Iran bekannt ist und welche die Kopfbedeckung Dulban nannten.

Turban aus Indian

 

 

Inder tragen bisweilen einen Turban um ihren gesellschaftlichem Stand, ihre Kaste, ihren Berufsstand oder ihre Religionszugehörigkeit kenntlich zu machen -  und, wie bei diesem Mann zu sehen, können die Turbane in Indien sehr kunstvoll gestaltet sein.  Jedoch sind Turbane aus apart gewebten Stoffen und geschmückt mit Juwelen nicht einzigartig für Indien. Bis hin in die Türkei haben Männer die Kopfbedeckung benützt um ihre Macht und ihren Reichtum zu demonstrieren.

palästinensische Kaffeyah

 

Der Kaffiyeh ist  kein Turban im eigentlichen Sinne.  Tatsächlich ist er ein rechtwinkliges Stück Stoff, das diagonal gefaltet und über den Kopf drapiert wird - nicht gewunden wie ein Turban. Yasser Arafat,  das palästinensische Oberhaupt, hat den Kaffiyeh in jüngster Zeit bekannt gemacht. Dennoch ist der Kaffiyeh nicht ausschließlich palästinensisch. Männer in Jordanien, Saudi Arabien und in den arabisch-persischen Golfstaaten tragen Kaffiyehs in den Farben und Stilen, die speziell sind für ihre Region. Zum Beispiel tragen die Jordanier einen rot-weißen Kaffiyeh, während die Palästinenser eine schwarz-weißen tragen.  Und ein Mann aus Saudi Arabien drapiert seinen Kaffiyeh wahrscheinlich anders als ein Mann von aus Jordanien. Die schwarze Kordel, die den Kaffiyeh am Kopf  festhält, wird Ekal genannt.

Turban der Tuareq

 

Wüstenvölker haben den Turban lange benützt um  das Gesicht frei von Sand zu halten,ähnlich wie es dieser Mann  macht. Desweiteren haben Mitglieder von Nomadenstämmen den Turban auch dazu benützt, um sich zu vermummen. Und manchmal wird die Farbe des Turbans einer  Person, dazu verwendet, um die Stammeszugehörigkeit dieser Person aus der  Entfernung über die  Dünen zu erkennen. Der Turban dieses Mannes ist hellblau. In manchen Gegenden von Nordafrika glaubt man, dass blau eine gute Farbe ist,  in der Wüste zu tragen, da es mit kühlem Wasser assoziiert wird.

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