Kids of Alquran Schön, dass ihr da seid

Der Baum

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08.Oct.2011  |  Veröffentlicht von admin  |  unter Geschichten

Im Namen Gottes, Des Erbarmers, Des Gnädigen

Der Baum trug einen Samen.

Auf Dauer konnte er ihn aber nicht behalten, deshalb musste er ihn ablegen.

Der Wind hob den Samen empor und trug ihn weiter. Irgendwann ließ er ihn an einem Straßenrand nieder und wehte seinen Weg weiter.

Es herrschte ein fast unerträgliche Hitze, so dass der Same beinah ausgetrocknet wäre.

Eine Regenwolke schwebte irgendwann vorbei und musste genau in diesem Augenblick, als sie über den Samen flog, das Wasser ablassen.

Die Niederschläge ließen den Samen in die Erde versinken

Blitze aus den Wolken spalteten die Schale des Samens und lockerten die Erde.

Auch die Würmer lockerten auf ihrem Weg den Boden, so dass es dem Samen möglich war, aus seinem Überlebungsdrang nach Nahrung zu suchen.

Die Sonne gab ihm Licht und Wärme, und die Nacht gab ihm seine verdiente Ruhe. So wuchs er zu einem kleinen Pflänzchen heran. Doch eines Tages rasten Kinder vorbei und knickten mit ihren Fahrradreifen den Ast der kleinen Pflanze.

Die Pflanze wäre beinah gestorben, wenn da nicht dieser Mensch gewesen wäre, der, als er die Pflanze sah, erkannte, dass es sich um einen guten Baum handelte. So entschied er sich, die Pflanze an einem Stock zu befestigen.

Die Pflanze erholte sich, und wuchs zu einem schönen Baum.

Hat der Baum erkannt, dass er nichts wäre, wenn all diese Umstände nicht wären?

3:26 Sag: O Allah, der du über die Herrschaft verfügst! Du gibst die Herrschaft, und du entziehst sie, wem du willst. Du machst mächtig, und du machst niedrig, wen du willst. (All) das Gute (was man sich wünschen kann) liegt in deiner Hand. Du hast zu allem die Macht.

Dieser Vers ist ein wunderschönes Gebet.

Er besagt nämlich, dass Gott alles Existierende besitzt, und dass Er einen Teil davon einem Menschen schenken kann, wenn man Ihn danach fragt. Doch jemand, der diese wichtige Sache nicht erkennt und meint, dass er von selbst durch seinen Fleiß etwas schaffen könnte, kann sich nur irren.

Deshalb sollten wir Gott immer dankbar sein, der in all diesen Dingen und auch in uns wirkt.

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